ERFOLGSSTORIES

Ressourceneffizienzanalyse bei der Febrü Büromöbel Produktions- und Vertriebs GmbH

Unter dem Motto "Febrü Aktiv" verbessern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihre Prozesse und reduzieren den Ressourceneinsatz nachhaltig

Aufgabenstellung:

Ressourceneffizienzanalyse und PIUS-Check in der Produktion

Branche:Holz- und Möbelindustrie
Mitarbeiter:180
Projektzeitraum:2015 - 2019

Ausgangssituation und Projektziele:

Die Febrü Büromböbel Produktions- und Vertriebs GmbH aus Herford gestaltet und produziert Bürowelten unter dem Motto "Design, Emotionalität, Wohnlichkeit und Individualität". Mit einer hohen Wertschöpfungstiefe, indem eine Metall- und Holzfertigung aus einer Hand Büromöbel kundenindividuell designed und produziert werden gilt es, eine industrielle Produktion mit einer enormen Variantenvielfalt in Material, Form und Farbe zu realisieren. Hierfür mussten alle Produktions- und Logistikprozesse den neuen Anforderungen gerecht werden. Unter der Unternehmensstrategie "Febrü Aktiv" sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gestaltungsprozess involviert. Zudem war es ein Anliegen des Unternehmens, auf finanzielle Förderungen für die Beratung zugreifen zu können.

Für das Projekt ergaben sich folgende Ziele:

  • reduzieren Durchlaufzeiten
  • minimieren Ressourceneinsatz
  • reduzieren Materialbestände
  • optimieren Logistische Abläufe

Das Vorgehen im Projekt:

Schritt 1 – Analyse aller Produktions- und Logistikprozesse

  • Qualifizieren ausgewählter Mitarbeiter/-innen in Methoden zur Prozessoptimierung im Rahmen der Strategie "Febrü Aktiv"
  • Analysieren aller Flächen mit Betriebsmitteln, Materialbeständen und Transportwegen
  • Durchführen von Wertstromanalysen in allen Montagelinien
  • Durchführen von REFA-Arbeitsablaufanalysen und Multimomentaufnahmen
  • Durchführen des PIUS-Checks® der Effizienz Agentur NRW
    • Stoffstromanalyse und Stoffbilanzen in allen Prozessketten

Schritt 2 - Optimieren des Ressourceneinsatzes

  • Verschnittoptimierung bei Plattenwerkstoffen und Schallschutzwänden
  • Reduzierung der Losgrößen und des Materialeinsatzes bei der Pulverbeschichtung
  • Reduzierung der Verpackung durch Vermeidung von Kartonagen und Einsatz von Mehrwegeverpackungen
  • Ermöglichen von Produktvarianz durch Losgrößenoptimierung

Schritt 3 – Analysieren der Potenziale in Fertigungs- und Montageprozessen

  • Erstellen von Layoutkonzepten zur Produktionserweiterung
  • Erarbeiten eines Logistik- und Bereitstellungskonzepts zur Reduzierung der Transportwege und verbesserten Flächennutzung
  • Auswahl geeigneter Lager- und Ablauftechnik
  • Erstellen eines Lastenheftes für Investitionen in Betriebsmittel und Montagesysteme

Erzielte Ergebnisse:

  • Reduzierung der Verpackungsmaterialien um 50%
  • Reduzierung von Transport- und Lagerschäden um 20%
  • Reduzierung des Materialeinsatzes bei Plattenwerkstoffen, Stoffen und Farbpulver um 40%
  • Ermöglichen von Varianz durch Reduzierung der Durchlaufzeit und Materialbestände sowie Neuausrichtung der Montagetakte
  • Erstellung eines Zukunftslayouts, um Wachstum zu ermöglichen

Kundenstimme:
Udo Donges, Geschäftsführer, Febrü GmbH, Herford:

„Das IWT-Institut ermöglichte es, durch sein Netzwerk auf unterschiedliche Fördertöpfe für unser umfangreiches Vorhaben zurückzugreifen. Damit wurde eine sehr gute Grundlage für eine langfristige Zusammenarbeit gelegt, die bis heute andauert. Zudem konnten wir über die Kontakte des IWT themenübergreifend auf das Netzwerk der Technischen Hochschule OWL, wie beispielsweise dem Fachbereich Innenarchitektur, zurückgreifen.“

Thorsten Kallisch, Unternehmens Excellence, Herford:

„Das methodisch fundierte Vorgehen und die nachvollziehbaren Ergebnisse, gepaart mit kurzweiligen Workshops zur Schulung unserer Mannschaft und Planung unserer Prozesse, ist nachhaltig und führt zu einer hohen Umsetzungsbereitschaft unserer Belegschaft.“

Bildquellen: Febrü Büromöbel Produktions- und Vertriebs GmbH

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