ERFOLGSSTORIES

Potenzialanalyse bei der Esterer WD GmbH

Esterer WD investiert in zukunftsweisende Prozesse

Aufgabenstellung:

Analyse der wesentlichen Produktions- und Auftragsabwicklungsprozesse

Branche:Maschinenbau
Mitarbeiter:230
Projektzeitraum:2013

Ausgangssituation und Projektziele:

Die Esterer WD GmbH mit Sitz in Altöttig entwickelt und produziert seit über 150 Jahren hochmoderne, innovative Einschnittanlagen für die Sägewerksindustrie. Die Kunden erhalten dabei sämtliche Technologien und Services aus einer Hand. Mit einem Exportanteil von über 80 % gehört das Unternehmen zu den „Global Playern“ in der Sägewerkstechnik.

In der Geschäftsführung bestand der Wunsch, die internen Prozesse zu analysieren und diese nachhaltig zukunftsfähig zu gestalten. Auf Basis der Ergebnisse einer Potentialanalyse wurde eine umfassende Modernisierung der internen Prozesse gestartet.

Für das Projekt ergab sich folgende Aufgabenstellung:

  • Die wesentlichen Auftragsabwicklungsprozesse innerhalb von 10 Tagen analysieren
  • Die Kurz- und mittelfristig realisierbare Optimierungspotenziale darstellen
  • Die Umsetzungsplan auf Basis der Ergebnisse entwickeln

Das Vorgehen im Projekt und erzielte Ergebnisse:

Schritt 1 – Analysieren der Potenziale im internen Auftragsdurchlauf

  • Gemeinsames Analysieren des gesamten Auftragsdurchlaufs anhand eines Kundenprojektes (von der Kundenanfrage bis Inbetriebnahme)
  • Mögliche Einsparung von ca. 1.200 Arbeitsstunden pro Jahr über alle Kundenprojekte durch:
    • Verstärktes Standardisieren der Produkte
    • Neugestalten des Vertriebs- und Projektmanagementprozesses
    • Optimieren des Konstruktionsprozesses

Schritt 2 - Analysieren der Potenziale in der Flächen- und Layoutsituation

  • Ermitteln von ca. 15 % Flächenpotenzial durch Neugestalten der Lagerbereiche
  • Möglicher Zugewinn von ca. 2.300 qm Produktionsfläche

Schritt 3 – Analysieren der Potenziale in Fertigungs- und Montageprozessen

  • Rüstanalysen in der Fertigung
  • Mögliches Senken der Rüstzeiten um durchschnittlich 20 % durch Trennen von internen und externen Rüstanteilen
  • Multimomentaufnahmen in der Montage
  • Mögliches Steigern der Wertschöpfungsanteile um ca. 20 % durch:
    • Optimieren des vorgelagerten Auftragsdurchlaufs und der Fertigungsunterlagen
    • Gestalten der Arbeitsplätze durch 5S-Workshops vor Ort

Kundenstimme:
Herbert Oppenborn, Geschäftsführer, Esterer WD GmbH, Altötting:

"Wir sind dem IWT-Institut sehr dankbar für die transparente Ausarbeitung und Präsentation unserer Potentiale. Dem Institut ist es in kürzester Zeit gelungen, übergreifend alle wesentlichen Daten zusammenzuführen und uns wertvolle Vorgehensweisen zur Erhöhung unserer Wertschöpfung zu vermitteln.
Die angenehme und praxisnahe Arbeitsweise der IWT-Mitarbeiter hat großen Anteil daran, dass unser Management und unsere Belegschaft mit hoher Motivation an den Prozessverbesserungen arbeiten.
Die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse der EWD der letzten Jahre bestätigen diesen Erfolg."

Bildquellen: Esterer WD GmbH

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