ERFOLGSSTORIES

Einführung einer Balanced Scorecard bei der Holter Regelarmaturen (HORA) GmbH & Co. KG

HORA verbessert nachhaltig die Führungsqualität durch Einführung einer Balanced Scorecard

Aufgabenstellung:

Einführung eines neuen Führungs- und Zielsystems

Branche:Maschinenbau
Mitarbeiter:280
Projektzeitraum:2003 bis heute

Ausgangssituation und Projektziele:

HORA fertigt mit etwa 280 Mitarbeitern Regelventile und Stellantriebe in den Bereichen Kraftwerke und Gebäude.
Wie viele andere Unternehmen des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus ist HORA ständig mit einem massiv sich ändernden Marktumfeld konfrontiert, wie z. B. neue internationale Wettbewerber, Importe aus Niedriglohnländern, Preisverfall oder verschärfte Anforderungen durch Banken und Gesetzgeber. Dies wirkt sich in erheblichem Maße auf die internen Strukturen aus. Die Geschäftsführung hat sich daher entschlossen, mittels einer Balanced Scorecard (BSC) die Führungsqualität zu verbessern.

Für das Projekt ergaben sich folgende Ziele:

  • Die strategische Ausrichtung des Unternehmens überprüfen
  • Eine gezielte Unternehmensentwicklung betreiben
  • Einen Mentalitätswandel bei Führungskräften und Mitarbeitern/-innen initiieren
  • Ein neues Führungsinstrument einführen

Das Vorgehen im Projekt:

Schritt 1 – Vision und Unternehmensgrundsätze überprüfen und aktualisieren

  • SWOT-Analyse mit allen Führungskräften, ausgewählten Mitarbeitern/-innen und Betriebsrat durchführen (Bezug: Unternehmen gesamt)
  • Externe und interne „Bedrohungen“ zusammenstellen
  • Bestehende Vision und Unternehmensgrundsätze daran abgleichen und korrigieren

Schritt 2 - Unternehmensziele erarbeiten

  • Orientiert an der abgeglichenen Vision und den Unternehmensgrundsätzen für jede der BSC-Dimensionen (Finanzen, Markt/Kunden, Produkte, Prozesse, Mitarbeiter/Führung) in Teams Unternehmensziele erarbeiten
  • Gemeinsam wesentliche Unternehmensziele auswählen, Messgrößen definieren und Ist-Daten ermitteln

Schritt 3 – Abteilungsziele ableiten

  • Mit den Unternehmenszielen „synchronisierte“ Abteilungsziele erarbeiten (Aufgabe der Führungskräfte) und diese mit der Geschäftsführung vereinbaren
  • Unternehmens- und Abteilungsziele an Informationstafeln in den Abteilungen visualisieren

Schritt 4 – Übergreifende Maßnahmen zur Zielerreichung erarbeiten

  • Gemeinsam übergreifende Maßnahmen (Projekte) zur Zielerreichung erarbeiten, wie z. B. Personalentwicklungskonzept oder Produktstandardisierung
  • Maßnahmenverantwortliche benennen und Projektpläne erarbeiten

Schritt 5 – Laufendes Controlling sicherstellen

  • Vierteljährlich kommen alle Führungskräfte und Projektverantwortliche zusammen und berichten den Status der Zielerreichung
  • Bei gravierenden Abweichungen werden gemeinsam Maßnahmen (zusätzliche Aktivitäten oder auch Korrektur von Zielen) vereinbart

Erzielte Ergebnisse:

  • Allgemein deutlich verbessertes Verständnis zur Unternehmensentwicklung
  • Verändertes Führungsverhalten durch das Führen mit Zielen
  • Verbesserung konkreter Zielgrößen, wie z. B. Neukundengewinnung, Reduzierung von Mehrarbeitsstunden, stabilerer Personaleinsatz durch verbesserte Qualifikationen

Kundenstimme:
Prof. Dr. Dieter Dresselhaus, geschäftsführender Gesellschafter, HORA GmbH & Co. KG, Schloss Holte-Stukenbrock:

"Durch die professionelle Begleitung des IWT-Instituts bei der Implementierung eines neuen Führungs- und Zielsystems ist ein großer Schritt in Richtung einer zielgerichteten Unternehmensentwicklung unternommen worden. Vor allem haben die hohe Methodenkompetenz sowie das Einfühlungsvermögen der IWT-Akteure in diesem sensiblen Projekt entscheidend zum Erfolg beigetragen."

Bildquellen: HORA GmbH & Co. KG

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