ERFOLGSSTORIES

Arbeitsplatzgestaltung bei der Phoenix Contact GmbH & Co. KG

Phoenix Contact verbessert nachhaltig die Arbeitsproduktivität und das Arbeitsgestaltungsniveau an Arbeitsplätzen

Aufgabenstellung:

Analyse und Gestaltung von Arbeitsplätzen

Branche:Elektrotechnik
Mitarbeiter:16.500 weltweit
Projektzeitraum:2016 - 2017

 Ausgangssituation und Projektziele:

Die Phoenix Contact GmbH & Co. KG versteht sich als Marktführer und Innovationsträger für Komponenten, Systeme und Lösungen im Bereich der Elektrotechnik, Elektronik und Automation. Im Bereich Trabtech, in dem vor allem Komponenten für den Überspannungsschutz an zahlreichen Handmontageplätzen hergestellt werden, sollte die Wettbewerbsfähigkeit erhöht und Ergonomie verbessert werden.

Daraus ergaben sich für das Projekt folgende Ziele:

  • verbessern Arbeitsproduktivität
  • reduzieren Durchlaufzeiten
  • minimieren Materialbestände
  • verbessern Arbeitsgestaltungsniveau

Das Vorgehen im Projekt:

Schritt 1 – Ähnlichen Arbeitsplätze definieren (Bilden von Arbeitsplatz-Clustern) und „Stellvertreter“-Arbeitsplätzen je Cluster analysieren

  • Belegte Flächen und Materialbestände analysieren
  • REFA-Arbeitsablaufanalysen unter Einsatz von Videodokumentationen durchführen
  • Fehlervermeidung (Poka Yoke) und Visuelles Managements analysieren sowie Niveau der Arbeitsplatzgestaltung (5S) und der Ergonomie erheben
  • Folgende beispielhafte Schwachstellen wurden identifiziert:
    • umständliches Bestücken von Vorrichtungen
    • keine definierten Ablageorte für Werkzeuge
    • nicht der Fertigungsreihenfolge entsprechend bereitgestelltes Material
    • nicht realisierte Beidhandarbeit
    • nicht veränderbare Arbeitshöhen
    • Manipulieren von Behältern mir relativ hohen Gewichten

Schritt 2 – Ergebnisse bewerten und Arbeitsplätze optimieren

  • Arbeitsplätze zusammen mit den betroffenen und Mitarbeiter/-innen und mittels Cardboard Engineering optimieren
  • Beispiele für umgesetzte Maßnahmen:
    • Arbeitsplätze bzw. Verkettung (Förderband) in U-Form zusammenfassen
    • Teilautomatische Verschraubungseinheiten integrieren
    • Anforderungsgerechte Anordnung von Material und Werkzeugen
    • Arbeitshöhen, Arbeitssitze und Beleuchtungsverhältnissen optimieren
    • Materialbereitstellung durch Logistiker (Kanban und Routenzug) sicherstellen

Schritt 3 – Analyse- und Optimierungsstandards ableiten

  • Geeignete Methoden zur künftigen Analyse und Gestaltung von Arbeitsplätzen festlegen
  • Standard-Lösungen für die Arbeitsplatzgestaltung definieren

Erzielte Ergebnisse: 

  • Reduzierung der Fertigungszeit/Teil um 30-40 %
  • Deutliche Reduzierung der Durchlaufzeit und Materialbestände in Arbeitsplatznähe durch Verkettung der Arbeitsplätze
  • Verbesserung des Niveaus der Arbeitsplatzgestaltung und Ergonomie um 20-30 %

Kundenstimme:
Andreas Köllermeier, Manager Local Production, Business Unit Trabtech, Phoenix Contact GmbH & Co. KG, Blomberg:

"Wir arbeiten schon lange mit dem IWT-Institut sehr erfolgreich zusammen. Auch in diesem Projekt hat sich wieder gezeigt, dass das IWT eine sehr hohe Methodenkompetenz besitzt. Zunächst sind Führungskräfte und betroffene Mitarbeiter in den Analyse- und Gestaltungsmethoden geschult worden, sodass wir dann auch selbst in der Lage waren – begleitet durch das IWT – die Arbeitsplätze zu analysieren und zu gestalten."

Bildquellen: Phoenix Contact GmbH & Co. KG

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